Essen & Trinken

von Christian (9a, 1996)

kramer zunft kurtzweyl links: Mokka und Tee kramer zunft kurtzweyl links: Maronen kramer zunft kurtzweyl links: Fladen kramer zunft kurtzweyl links: Blick in das Teezelt, vorne ein Glas Mokka
Fotos: Helmut Jahn (1996), Norbert Flörken (2002)

Beim mittelalterlichen Markt in Siegburg darf natürlich auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen, weshalb es auch eine "grössere" Anzahl von Verpflegungsständen gibt. Hierbei versteht es sich jedoch fast von selbst, dass alle Gerichte nach streng mittelalterlichen Rezepten zubereitet werden.

Daher sollte man sich auch nicht über merkwürdige Namen wie z.B. "Falaffel" wundern, was einem auf den ersten Blick wie Pita Gyros vorkommt, aber mit Gemüse zubereitet wird.

Ebenso neuartig mag uns auch der sogenannte "Reisfrass" vorkommen. Hierbei handelt es sich um ein Reisgericht, welches jedoch - und das ist das Besondere - auf Kohlblättern serviert wird; und die Gabeln sind aus Holz, so dass der übliche Plastikmüll gar nicht erst anfällt. Auch bei anderen Ständen, z.B. beim Suppenverkäufer, sind die Löffel aus Holz. Dies ist wohl die beste Lösung, Verpackungsprobleme zu lösen, und so mancher Pommesbuden-Besitzer könnte sich hieran ein Beispiel nehmen.

Doch neben Teigtaschen, Kohlblättern und Holzschüsseln für das Essen muss es natürlich auch Gefässe für die Getränke geben. Wer jetzt jedoch an Tierhörner denkt, liegt falsch. Diese werden zwar an einem Stand verkauft, getrunken wird aber aus Holzbechern oder aus Tongefäßen.

Auch die Getränke sind mittelalterlich, nach eine Cola würde man vergeblich fragen. Angeboten werden z.B. Wein oder Met, ein bierähnliches Getränk aus vergorenem Honig.

Kurz: Es lohnt sich wirklich, ein paar mittelalterliche Gerichte zu probieren, man wird es ganz sicher nicht bereuen.


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zu Speisen, Teil 2