Politik

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Zum Reichspräsidenten schlägt sich Peter selber vor. In den "Leipziger Neuesten Nachrichten" vom 7. März 1932 war zur Information der Wähler ein Stimmzettel abgedruckt. Denn für den 13. März 1932 war die Wahl des Reichspräsidenten angesetzt. Irgendjemand anders hatte schon "Hindenburg", den Amtsinhaber und Kandidaten der sog. "Weimarer Kolaition", angekreuzt. Peter, 13 Jahre alt, trägt sich selbst in das freie sechste Feld ein: "Peter Willrodt, Schüler, Rossleben a/d Unstr[ut]" und kreuzt sich an.
Hindenburg erhielt 49,6 % der Stimmen, Hitler 30,1 % und Thälmann (KPD) 13,2 %. Erst im zweiten Wahlgang am 10.April erreichte Hindenburg die nötige Mehrheit mit 53 %, Hitler konnte sich noch auf 36,8 % verbessern.

 

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