Ausklang und Ausblick

Seit sechsundsechzig im November

vom Tag her war es ein Quatember -,

ward, wie Archive uns beweisen,

in Schriften, Worten - lauten, leisen -,

in Versen, Prosa, grob, romantisch,

historisch, würdevoll, semantisch,

an Tresen, in Parteientreffen,

auf Strassen, wo man nachzuäffen

die Grossen, Weisen sich schon mühte,

ohn Rücksicht auf der Logik Güte,

des Volkes Meinung doch zuletzt

in die "lex Troisdorf' umgesetzt.

Es gibt, dies sei hier nicht verschwiegen,

noch immer Bürger, die bekriegen

mit ziseliertem Sprachbeweise

und wissenschaftlich weiter Reise,

was nun nach fünfundzwanzig Jahren,

darin die Bürger gut gefahren,

sich vorstellt als ein Werk: gelungen,

weil man mit Liebe hat gerungen,

das Kind, das so viel Väter zeugten

und auch wohl kritisch oft beäugten,

zum Wachsen und Gedeih'n zu bringen.

So möge es mit Fleiss gelingen,

die letzten Zweifler zu bewegen

zu aller Menschen Troisdorfs Segen

im Herzen sich zu überwinden

und "TROISDORF" angemessen finden.

Und noch ein kurzes Nachwort, das im Inhaltsverzeichnis nicht erwähnt ist:

Wir 70.000 Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, einer "Grossen Kreisstadt", sollten 70.000 Individuen eines Gemeinwesens sein und bleiben oder werden, die dieses Troisdorf in all seiner Vielfalt lieben, auch wenn man sich oft genug ärgern kann. Aber nicht muss. Den Nachbarn ansprechen und mit ihm anpacken.

Letzter Satz: Wer vorliegende "Arbeit" allzu ernst nimmt und ihr kein Schmunzeln abgewinnt, ist selber schuld und muss mit dem rheinischen Motto leben: "Jeck, loss Jeck elans!"


© by nf; est. 2001, updated 17.01.2005