Geschichte des 9. Rheinischen Infanterieregiments Nr. 160 im Weltkriege 1914–1918

(= Aus Deutschlands großer Zeit, Band 42)
Zeulenroda: Sporn, 1931

Gefecht bei Perthes, 26. September 1914

Das II. Bataillon unter Hauptmann Anz greift um 4.30 Uhr an, Perthes wird um 5 Uhr genommen. Dann folgt heftiges französisches Granat- und Schrapnellfeuer; um 11 Uhr wird der Angriff abgebrochen, das Bataillon zieht sich zurück.

Die Verluste sind „ungemein hoch“: Das I. Bataillon hat 18 Tote, das II. Bataillon 3 Offiziere und 18 Mannschaften, dazu Offizier-Stellvertreter August Macke:

„Mit dem letzteren büßte nicht nur das Regiment einen tapferen Kameraden und vorzeitigen Kompanieführer ein. August Macke war zugleich eine überragende Größe in der gesamten damaligen europäischen Malerei und Bahnbrecher seiner Kunst zu neuen Zielen. Er blieb – zunächst in das Knie, dann in den Kopf geschossen – vor Perthes liegen als Opfer für Deutschlands Ehre und Größe.“

In der Liste der Toten auf S. 424: 5. Kompanie, II. Bataillon.